Speicherung von Kohlendioxid in Deutschland möglich

Die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid ist in Deutschland prinzipiell zulässig. Allerdings können die Länder ihr Veto einlegen. Der Bundesrat hat in seiner heutigen Plenarsitzung dem Gesetz zur Demonstration und Anwendung von Technologien zur Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid zugestimmt. Das Gesetz setzt die EU-CCS-Richtlinie in nationales Recht um. Es dient der dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid in unterirdischen Gesteinsschichten und regelt zunächst die Erforschung, Erprobung und Demonstration der sogenannten CCS-Technologien.

Auf Wunsch der Länder wird die neue  CCS- (Carbon Capture and Storage) Technologie auf Speicher beschränkt, die jährlich nicht mehr als 1,3 Mio. t Kohlendioxid einlagern. Insgesamt ist die Höchstspeichermenge in Deutschland auf 4 Mio. t begrenzt. Ob es zu einer Speicherung in Deutschland kommt, ist fraglich, da die Länder durch Vorlage von Gutachten, eine Ansiedlung verhindern können. (da)
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