Speiseabfälle bald nicht mehr im Futtertrog

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Speiseabfälle dürfen ab dem 1. Oktober 2002 selbst nach Erhitzung nicht mehr an Schweine verfüttert werden. Dies hat der EU-Agrarministerrat gestern in Luxemburg formal beschlossen, nachdem man sich im Juni 2001 schon politisch darauf verständigt hatte. Deutschland und Österreich müssen sich einer Mehrheit von EU-Mitgliedstaaten beugen. Die Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche und der Schweinepest wird auf unzureichend aufbereitete Speiseabfälle aus Restaurants und Kantinen zurückgeführt. Deutschland argumentierte, wenn zugelassene Schweinemäster mit ihren zum Teil neuen Anlagen die Speisereste erhitzten, sei das Risiko minimal. (Mö)
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