Spekulation bei Braugerste lohnt nicht

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Für einige Landwirte und Handelsunternehmen, dürfte sich die Spekulation mit Braugerste zum Ende des Wirtschaftsjahres wohl nicht gelohnt haben. Die zurückgehaltenen Mengen lassen sich jedenfalls derzeit nur sehr schwer und auch dann nur mit empfindlichen Preiszugeständnissen verkaufen. Zugleich wird EU-weit eine gute Sommergerstenernte erwartet. Vor allem in Frankreich und Großbritannien wird sogar von einem hervorragenden Saatenstand berichtet. Zwar leiden die Bestände in Schweden und Dänemark, Teilen Polens und Tschechiens etwas unter der Trockenheit, doch gehen Marktbeobachter auch hier von zufriedenstellenden Ergebnissen aus. Auch in Deutschland sind die Verhältnisse regional unterschiedlich, insgesamt aber durchaus ansprechend. Die Marktbeteiligten sind nach den Erfahrungen der vergangenen beiden Jahre mit dem Abschluss von Vorkontrakten zurückhaltend geworden und meiden das Risiko. (HH)
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