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Nachdem die Blauzungenkrankheit im Raum Mönchengladbach festgestellt wurde, mussten die Sperrzonen bis ins südliche Niedersachsen ausgeweitet werden. Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette der EU-Kommission hat in der vergangenen Woche die Gebietskulisse in der Blauzungenverordnung angepasst. Wegen des vierten Falls der Blauzungenkrankheit in Frankreich mussten auch dort die Sperrzonen ausgedehnt werden. Es handelt sich um ein Gebiet in den französischen Ardennen, südlich von Belgien. Die Niederländer meldeten Mitte der Woche neue Fälle im Norden des Landes, in der Gegend von Leeuwarden. Weiterhin hat der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit klargestellt, dass Tiere aus den Sperrgebieten zum Schlachthof gebracht werden dürfen oder zu anderen Betrieben innerhalb der Zone. Außer zu Schlachtzwecken dürfen die Tiere die 20-km-Zone nur mit Genehmigung der Behörden verlassen und auch dann nur nach einer Insektizidbehandlung. (Mö)
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