Spritzbrühe verunreinigt Badesee

In Mecklenburg-Vorpommern ist ein Behälter mit Pflanzenschutzmitteln ausgelaufen. Das Agrarministerium hat Ermittlungen eingeleitet.

Im südöstlich von Neubrandenburg gelegenen Pragsdorf ist heute morgen eine Pflanzenschutzmittelspritze am Rande eines Rapsfeldes umgekippt. Die Flüssigkeit floss in den angrenzenden Kirchsee.

Nach Mitteilung des Agrarministeriums in Schwerin ist die Ursache des Unfalls noch unklar. Auch über das Ausmaß des Schadens kann derzeit das Ministerium noch keine Angaben machen. Eine Auswertung der Wasserproben liegt noch nicht vor. 

In dem Pflanzenschutztank waren 5.000 Liter Spritzbrühe, die mit 50 Litern des Rapsherbizids „Butisan Gold" versetzt sind. Das Pflanzenschutzmittel gilt für eine Vielzahl von Wasserorganismen als giftig. Erste Wasserproben wurden entnommen. Das Gesundheitsamt hat vorsorglich ein Badeverbot für den Kirchsee verhängt. (da)
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