Für die Getreide- und Rapsernte gehen die sächsischen Landwirte von Verlusten in Höhe von mindestens 10 Prozent aus. Der gestrige Regen hat keine Entwarnung gebracht. Ernteverluste bei Weizen, Gerste, Roggen und Raps von mindestens 10 Prozent sind schon programmiert, heißt es heute beim Sächsischen Landesbauernverband (SLB). In der Region Nordsachsen fehlten bis zum heutigen Tag mehr als 150 Liter Regen pro Quadratmeter, im Erzgebirge rund 30 Liter. Die gestrigen Niederschläge, die regional sehr differenziert gefallen sind, haben nicht zur Entspannung der Situation beigetragen. Die langanhaltende Trockenheit hinterlässt insbesondere bei den Winterkulturen in Sachsen spürbare Schäden. Vielfach lückige Bestände an Raps bereiten den Landwirten Sorgen. (sta)
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