Salzwasserversenkung

Staatsanwalt verlangt Akteneinsicht

Die Staatsanwaltschaft Meiningen hat ein Ersuchen an das Regierungspräsidium Kassel gerichtet, die Akten für den Zeitraum von 1976 bis 2006 sowie den sachbezogenen E-Mail-Verkehr in Zusammenhang mit den Genehmigungen zur Versenkung von Kalilaugen der K +S Kali GmbH in den Werken an der Werra einzusehen. Diesem Ersuchen ist das Regierungspräsidium (RP) nachgekommen. „Das Regierungspräsidium Kassel hat großes Interesse daran, die Staatsanwaltschaft Meiningen bei der Aufklärung des Sachverhaltes zu unterstützen und hat die Unterlagen an den Standorten Kassel und Bad Hersfeld zur Verfügung gestellt“, sagte heute Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke.
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft übernahmen Mitarbeiter des Landeskriminalamts Thüringen an den beiden RP-Standorten die Unterlagen. Die Staatsanwaltschaft Meiningen benötigt die Unterlagern nach eigenen Angaben für den Zeitraum von etwa vier Wochen, um relevante Akteninhalte zu kopieren. Anschließend kehren die Originalakten an die Standorte Kassel und Bad Hersfeld des RP zurück. (da)
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