Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen PHW ein


Die seit dem Frühjahr 2010 laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen das Unternehmen PHW, Rechterfeld, sind eingestellt worden. Die Staatsanwaltschaft Verden habe in ihrem Einstellungsbescheid  auf Grund eines fehlenden Tatverdachts keine hinreichenden Verfehlungen der für die Marke "Wiesenhof" Verantwortlichen erkennen können, teilt PHW heute mit. 

Das Ermittlungsverfahren war zu Beginn des vergangenen Jahres auf der Grundlage eines Fernsehberichts des Südwestdeutschen Rundfunks (SWR) von der Tierrechtsorganisation Peta eingeleitet worden. Darin waren Aufnahmen von Verstößen gegen den Tierschutz in einer zur PHW-Gruppe gehörenden Elterntierfarm der Pächterin Kerstin Wessels gezeigt worden. Die Pächterin hatte die Anlagen einem Filmteam zugänglich gemacht. Die Staatsanwaltschaft Verden habe darauf hingewiesen, dass Wessels aufgrund der Pachtunterlagen und Produktionsvereinbarungen zu den Tatzeitpunkten als Pächterin der Anklage für die Zustände auf dem Betriebsgelände unmittelbar selbst verantwortlich gewesen sei, so PHW. 

Weiter heißt es in der Mitteilung, dass auch das von Wiesenhof gegen die ehemalige Pächterin eingeleitete Verfahren wegen "geringer Schuld" von der Staatsanwaltschaft Verden eingestellt worden sei. Jedoch beinhalte dies im Gegensatz zum gerichtlichen Freispruch für Wiesenhof eine Schuldfeststellung. (jst)     
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