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Die Gefahr von Auswinterungsschäden in den deutschen Getreidebeständen sinkt. Leichte Einbußen wird es bei Raps geben. In den meisten Regionen sehen die Feldbestände ausgesprochen gut aus, heißt es heute in der neuen Ernteschätzung des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV). Der DRV kalkuliert derzeit eine Getreideernte von 47,5 Mio. t, knapp 2,5 Mio. t oder 4,6 Prozent weniger als 2008. Völlig unübersichtlich ist derzeit die Lage bei den Sommersaaten. Die Saatgutverkäufe seien bislang enttäuschend verlaufen.

Für die Ölsaatenernte gibt es gegenüber der Januar-Prognose leichte Korrekturen nach unten. Frost habe den Beständen etwas zugesetzt. Der DRV erwartet leichte Ertragsreduzierungen in Ostdeutschland. Dem stehen Ertragszuwächse im Westen gegenüber. Der Ertrag von Winterraps wird auf 37,5 dt/ha veranschlagt. Deshalb erwartet der DRV eine Winterrapsernte von 5,5 Mio. t. Dies würde das Vorjahresvolumen um knapp 350.000 t oder 7 Prozent übertreffen. (da)

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