Auf den europäischen Märkten für Schlachtschweine herrschen weiterhin stabile Verhältnisse. Die Preise in Frankreich konnten leicht zulegen. Dort herrsche Optimismus, dass nach den Preisrückgängen der vergangenen Wochen nach dem Osterfest die Nachfrage der Schlachtunternehmen wieder zulegt, berichtet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Damme. Somit könnten Preissteigerungen realisiert werden. 

Aus Spanien würde weiterhin von ausgeglichenen Märkten berichtet und bereits in der siebten Woche in Folge seien keine Preisänderungen gemeldet worden. In Deutschland liege das Angebot an Schlachtschweinen weiter hinter den Vorjahreszahlen, so dass trotz verhaltener Nachfrage gleichbleibende Preise von allen Schlachtunternehmen akzeptiert worden seien. Vergleichbar sei diese Situation auch mit jener in Österreich, den Niederlanden und Belgien.

Über steigende Erlöse wird aus Großbritannien berichtet. Hier legten die Preise in den vergangenen Wochen deutlich zu und nehmen mit umgerechnet 1,75 € je kg Schlachtgewicht nun die Spitzenposition in Europa ein.

In Deutschland gebe es gegenwärtig keine Angebotsüberhänge. Daher seien für die kommende Schlachtwoche mindestens stabile bis leicht steigende Preise zu erwarten, so die ISN. (az) 
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