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Die Stader Saatzucht eG und die Viehvermarktungs-Genossenschaft eG mit Sitz in Stade haben einen Verschmelzungsvertrag abgeschlossen. Die Fusion soll zum 1. Januar 2006 erfolgen, teilen die Unternehmen mit. Der Verschmelzungsvertrag bedürfe noch der Zustimmung der Generalversammlungen beider Genossenschaften. Entsprechende Versammlungen sollen noch im Dezember stattfinden. Mit einem Viehumsatz von über 50 Mio. € zählt die Stader Saatzucht nach eigenen Angaben dann zu den größten Viehvermarktungsgenossenschaften Norddeutschlands. Geschäftsführer Axel Lohse von der Stader Saatzucht verspricht sich von der Fusion erhebliche logistische Vorteile. Die Stader Saatzucht habe das Viehgeschäft bislang im Wesentlichen in den Landkreisen Rotenburg und Cuxhaven sowie in den Landkreisen Harburg und Soltau-Fallingbostel betrieben. Insbesondere in der Logistik seien noch erhebliche Kostenpotenziale zu erzielen. Mit der Fusion wollen sich beide Genossenschaften auch den veränderten Abnehmerstrukturen stellen. Der Vorstandsvorsitzende der Viehvermarktungs-Genossenschaft Dietmar von Kroge verbindet mit der Fusion die Erwartung, dass sich die Möglichkeiten des Ferkelabsatzes in der Region deutlich verbessern.

Das gemeinsame Unternehmen werde mit einer neuen Betriebsorganisation und einem gestrafften Vertriebsmanagement an den Start gehen, heißt es weiter. Von Kroge wird dabei in herausgehobener Funktion weiterhin als Abteilungsleiter für die Erfassung und Vermarktung von Schweinen und Ferkeln tätig sein. (ED)

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