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Die Stähler Deutschland GmbH & Co. KG, Stade, hat am traditionellen Stammsitz des Unternehmens eine neue Produktionsanlage für Pflanzenschutzmittel errichtet, die im Juni in Betrieb gehen soll. Damit können alle wichtigen Flüssigformulierungen für Pflanzenschutzmittel wie etwa Emulsions- und Suspensionskonzentrate oder Suspoemulsionen mit Hilfe modernster Prozessleittechnik hergestellt werden, teilt Stähler mit. Rund 6.000 t Pflanzenschutzmittel pro Jahr könne Stähler damit für Europa produzieren.

Darüber hinaus hat das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr einige Investitionen zur Stärkung des Unternehmens getätigt. So hat Stähler 2004 auch den Wirkstoff Propoxycarbazone von Bayer Crop Science für neue Herbizidformulierungen in Getreide übernommen und kann damit eigene Produkte in dieser Kultur anbieten. Auch im Ausland hat das Unternehmen weiter investiert und in Paris ein eigenes Büro für Produktentwicklung, -registrierung und Vermarktung in Frankreich, Italien, Spanien und den Benelux-Ländern eingerichtet. Neben dem Entwicklungsbüro in Bulgarien engagiert sich Stähler durch den Kauf der Forstschutzprodukte von Avenarius-Agro verstärkt in Österreich. Insgesamt hat Stähler in den Bereichen Produktion, Entwicklung und Vermarktung von Pflanzenshcutzmitteln über 15 Mio. € investiert. 2004 erwirtschaftete Stähler enen Umsatz von 70. Mio. €. (AW)

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