Stärkekartoffelerzeuger sollten Vereinbarung Wirtschaftskartoffeln unterzeichnen

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Die Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV), Bonn, empfiehlt den Stärkekartoffelerzeugern, die Rahmenvereinbarung zur Nachbauregelung für Stärkekartoffeln kurzfristig zu unterzeichnen. Nur dann könnten sie in diesem Jahr die günstigeren Konditionen für den Nachbau von Wirtschaftskartoffeln nutzen. Teilnehmende Landwirte zahlen 30 DM/ha Nachbaufläche an die Sortenschutzinhaber. 5 DM davon werden direkt in den Zukunftsfonds Stärkekartoffeln abgeführt.
Stärkekartoffeln anbauende Landwirte, die sich nicht an der Vereinbarung beteiligen, würden bei einer Veranlagung nach dem Kooperationsabkommen und einem Pflanzgutwechsel von 0 bis 20 Prozent 100 DM/ha Nachbau zahlen müssen. Bei einem Pflanzgutwechsel zwischen 20 und 40 Prozent liegt der Betrag bei 90 DM/ha. Nach dem gesetzlichen Verfahren würde sich je nach Pflanzstärke ein Betrag von mindestens 175 DM/ha ergeben. Aus diesem Grund haben sich in den vergangenen zwei Jahren jeweils mehr als 5.000 Landwirte an der Vereinbarung Wirtschaftskartoffeln beteiligt. Landwirte, die diese Konditionen auch 2000 und 2001 weiterhin nutzen möchten, müssen dazu den Vertrag unterschreiben und an die STV weiterleiten. Dies gilt auch dann, wenn auf der Nachbauerklärung, die bereits im Mai zugestellt wurde, die Teilnahme an der Stärkekartoffelvereinbarung vorgemerkt ist. (ED)
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