Zusammenschluss

Starker Auftritt im Agrarhandel

Gemeinsam auf dem Weg: DLG und Lantmännen..
-- , Foto: DLG
Gemeinsam auf dem Weg: DLG und Lantmännen..

Die dänische DLG-Gruppe und der schwedischen Lantmännen-Konzern geben heute ein Joint Venture zu gleichen Teilen mit dem Namen Lantmännen DLG International (LDI) bekannt. Ziel der neuen Gesellschaft ist es, die Position in bestehenden Märkten und Geschäftsfeldern, in denen die DLG und Lantmännen bereits eine Partnerschaft haben, zu stärken und auszubauen.

Nach Informationen von agrarzeitung.de will LDI auf neuen europäischen Märkten expandieren. DLG und Lantmännen arbeiten seit langer Zeit in Märkten außerhalb Skandinaviens in enger Kooperation zusammen. Hierzu zählen unter anderem das Baltikum, Polen und Deutschland. Hierzu zählt die Beteiligung an der Hauptgenossenschaft Nord AG, HaGe Nord, Kiel. Mit der Gründung der LDI sollen weitere Wachstumsschritte in bereits gemeinsam bearbeiteten Märkten, wie zum Beispiel in Deutschland und in anderen Ländern mit Schwerpunkt Europa folgen, heißt es auf Anfrage von agrarzeitung.de.

Chancen zu Akquisitionen

Gemeinsames Engagement
Die dänische Dansk Landbrugs Grovvareselskab (DLG) und die schwedische Lantmännen sind Hauptgesellschafter der deutschen Hauptgenossenschaft Nord AG, HaGe Nord, in Kiel. Die DLG hält 54 Prozent, Lantmännen 40 Prozent, die übrigen HaGe-Anteile von 6 Prozent befinden sich im Streubesitz. Die HaGe ist seit vielen Jahren -  unabhängig von der Neugründung der LDI - ein gemeinsames Engagement von DLG und Lantmännen. (da)
Die erweiterte Zusammenarbeit der LDI schließe jedoch nicht die Heimatmärkte Dänemark und Schweden ein, wird ausdrücklich betont. Die Zusammenarbeit in der neuen Gesellschaft LDI beinhalte vielmehr die Möglichkeit zur Akquisition von neuen und verwandten Geschäftsbereichen.

„Ein zentraler Aspekt unserer Zusammenarbeit ist die Größe, die wir zum Vorteil für unsere Eigentümer und Kunden einsetzten wollen. Zusammen sind die DLG und Lantmännen ein starker Marktteilnehmer, besonders im Hinblick auf die gestiegene Kaufkraft.", sagt Per Olof Nyman, CEO von Lantmännen. Mitglieder aus beiden Geschäftsleitungen und Aufsichtsräten sollen das Joint Venture führen. (da)
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