Starkes Preisgefälle bei landwirtschaftlichen Grundstücken

1

Bei den Kaufwerten landwirtschaftlicher Grundstücke ist nach wie vor ein deutliches Ost-West-Gefälle innerhalb Deutschlands zu beobachten. Zwar lagen sie in Deutschland 1999 im Vergleich zum Vorjahr nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, mit durchschnittlich 17.484 DM/ha fast 6 Prozent unter denen des Vorjahres (18.581 DM). Die Kaufwerte in den neuen Ländern tendierten aber deutlich unter dem Niveau des früheren Bundesgebietes, teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BML), Bonn, mit. Insgesamt wurde in Deutschland 1999 eine Fläche von 108.943 ha veräußert, 58 Prozent davon entfielen auf die neuen Bundesländer. Mit 25.045 und 18.032 ha wurden insgesamt in Mecklenburg-Vorpommern und in Brandenburg die meisten landwirtschaftlichen Flächen verkauft. Während die Preise im früheren Bundesgebiet um rund 4 Prozent auf 32.329 (33.629) DM sanken, stiegen sie in den neuen Ländern um 5 Prozent auf 6.690 (6.365) DM. Mit 50.765 (9.925) DM und 50.683 (50.482) DM waren die Flächen in Nordrhein-Westfalen und in Bayern am teuersten, mit 5.076 (4.982) und 6.680 (5.798) DM/ha in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am preiswertesten. (ED)
stats