EU-Schweinepreise

Start der Grillsaison lässt Kurse steigen

Das Schlachtschweineangebot sei in Europa knapp und die Nachfrage immer besser, berichtet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN). So liegen die Notierungsanstiege bei den Schlachtschweinen zwischen korrigierten 2,6 Cent in Dänemark und 5 Cent in Frankreich.

Das europäische Preisgefüge der fünf größten Schweine haltenden EU-Mitgliedsländer führt weiter Spanien an, das inzwischen nahe an die Marke von 1,70 €/kg SG herankommt. Frankreich folgt mit einem korrigierten Preisniveau von 1,657 €/kg SG auf Rang zwei. Deutschland, Dänemark und die Niederlande liegen nun mit rund 1,55 €/kg SG auf einer Höhe.

Ins Auge stechen vor allem die Niederlande, die in den vergangenen Wochen deutlich aufholen konnten und in vier Wochen um 11 Cent zulegten, berichtet die ISN. Die deutsche Notierung stieg demnach im gleichen Zeitraum lediglich um 9 Cent. Für gewöhnlich liegt die niederländische Notierung mit gewissem Abstand hinter dem deutschen Kurs und bewegt sich relativ gleichmäßig.

Tendenz für den deutschen Markt

Nach einem frühlingshaften Wochenende mit ersten Grillaktivitäten startet der Schlachtschweinemarkt gut in die neue Kalenderwoche. Vermarkter berichten laut ISN von einem rückläufigen Lebendangebot. Schlachtschweine seien begehrt, sodass eine Fortsetzung des Preisanstiegs nach Ansicht der Experten wahrscheinlich ist. (mrs)
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