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Gegen eine weitere Staffelung von Agrarförderungen in Österreich hat sich der Direktor des Steirischen Bauernbundes, Franz Tonner, ausgesprochen, solange die Landwitschaft unverändert über das geringste Durchschnittseinkommen in Österreich verfüge. Damit trat er der Forderung des SPÖ-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer scharf entgegen, schreibt der Informationsdienst AIZ, Wien. Die so genannte Modulation im österreichischen Umweltprogramm (ÖPUL), dem umfangreichsten Förderprogramm innerhalb der Landwirtschaft, sieht eine Staffelung der Prämien in Abhängigkeit von den Flächen vor. So sind immer nur die ersten 100 Hektar zu 100 Prozent förderungswürdig," so Tonner. Dies komme einer sozialen Abstufung gleich und gelte auch für die Bergbauernförderung. Bei der Agenda 2000 habe der Bauernbund eine Degression der Marktordnungszahlungen unabhängig von der Betriebsgröße gefordert. Dies sei allerdings an Deutschland, Großbritannien und Frankreich gescheitert. (ED)
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