Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra plant offenbar den Abbau von Hunderten der rund 1.500 Stellen in der Zentrale und bei Unterstützungsfunktionen. Grund dafür ist laut Fonterra-Chef Theo Spierings die seit Dezember laufende Überarbeitung des Geschäftsmodells angesichts des Überangebots am Weltmilchmarkt und den deshalb dort nachgebenden Preisen. Wie viele Mitarbeiter genau betroffen sein werden, wird von den Entscheidungen des Fonterra-Boards im August abhängen. Geplant ist, einen größeren Fokus auf Marketing und Verkauf zu legen, um höhere Wertschöpfung zu erzielen, berichtet die Lebensmittelzeitung. (az)
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