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Die EU-Kommission hat heute die Anträge von 13 Bundesländer bewilligt und die Stilllegungsflächen wegen der sommerlichen Trockenheit als Futterflächen freigegeben. "Die Freigabe erfolgt rückwirkend zum 1. Juli 2005", erklärte eine Sprecherin des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf Anfrage der Agarzeitung Ernährungsdienst. Beim Ministerium hieß es, dass Betriebe, die Flächen seither schon genutzt haben, keine Schwierigkeiten zu erwarten haben. Die Entscheidung werde in den nächsten Tagen im Amtsblatt veröffentlicht und damit wirksam. Zu den Ländern, die die Freigabe beantragt hatten, gehören Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Bayern, Hamburg und das Saarland. Mit der Ausnahme von Thüringen und Brandenburg erfolgt die Freigabe für alle Bundesländer ohne Einschränkungen. (gk)
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