Stillstand in der Doha-Runde

Die Vorbereitungen in den WTO-Verhandlungen für eine Ministerkonferenz laufen schlecht. Das WTO-Sekretariat in Genf hat die Frist für einen neuen Text von Ende März auf Ende April verschoben. Kein WTO-Mitgliedsland habe weitere Zugeständnisse gemacht, erklärte am Freitag in Genf David Walker. Der Neuseeländer leitet den WTO-Agrarausschuss und will vom 4. bis 15. April einen letzten Anlauf nehmen, um auf technischer Ebene offene Fragen im Agrarsektor zu klären. Im Industrieausschuss soll es dagegen kleinere Fortschritte geben. Ungewiss bleibt, ob vor der Sommerpause in Genf eine WTO-Ministerkonferenz zustande kommt. WTO-Generalsekretär Pascal Lamy wird die Minister nur einberufen, wenn der Chancen für einen Durchbruch in den Verhandlungen sieht. Und danach sieht es zurzeit nicht aus. (Mö)    
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