Strafzoll für US-Corngluten dürfte Abnehmer treffen

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Für Cornglutenfeed aus den USA muss ab morgen ein Aufschlag von 5 Euro/t bei der Verzollung in europäischen Häfen gezahlt werden. Die EU verlangt den Strafzoll, nachdem die WTO das Einfuhrregime der Amerikaner für europäische Weizengluten für unrechtmäßig erklärte. Schwimmende Ware ist nicht generell von dem Strafzoll ausgenommen, sondern nur, wenn das Schiff den Herkunftshafen vor dem 1. Januar 2001 verlassen hat. An diesem Tag trat die Verordnung über den Strafzoll in Kraft. Marktbeobachter gehen davon aus, dass der Strafzoll hauptsächlich die Abnehmer trifft, weil seit dem Tiermehlverbot Eiweißfuttermittel in der EU gesucht werden. (Mö)
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