Gezielte Verbrauchertäuschung wirft die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Aldi und Rewe vor. Rewe verteidigt die Einkaufstüten aus Bioplastik. Der Streit hat sich daran entzündet, ob die Tüten wirklich auf dem Kompost landen. Die Deutsche Umwelthilfe behauptet, dass „die Tüten weder umweltfreundlich sind noch kompostiert werden". Außerdem bemängelt die Organisation, dass bei der Herstellung gentechnisch veränderter Mais verwendet wird. „Greenwashing und Verbrauchertäuschung" lautet der Vorwurf der DUH an die Adresse von Aldi und Rewe.

Die Kölner Rewe Group hält dagegen und verweist auf eine geltende Norm. Außerdem trage der Handel keine Verantwortung für den Umfang der industriellen Kompostierung. Dies liege im Ermessen des jeweiligen Anlagenbetreibers, heißt es in einer Stellungnahme von Rewe. (az)
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