Friesland Campina

Streit um Sozialplan

Das niederländische Molkereiunternehmen Friesland Campina, Amersfoort, haben in dieser Woche Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen die Verhandlungen über einen neuen Sozialplan fortgesetzt. Betroffen sind 6.500 Mitarbeiter in den Molkereiunternehmen in den Niederlanden. Der Plan wurde nach der Fusion von Friesland Foods und Campina im Jahr 2009 ins Leben gerufen. Nun würde er Ende des Jahres auslaufen.

Die Parteien haben vereinbart, das der geltende Sozialplan um weitere zwei Jahre bis 2015 verlängert werden soll. Er basiert auf dem Konzept "von der Arbeit zur Arbeit" und wurde um Vereinbarungen über Umzugsbeihilfe, interne Umschichtungen und der neuen staatlichen Rentenalters ergänzt.

Während die Arbeitnehmervertreter von De Unie nicht mit der Durchführung des Sozialplans einverstanden sind wollen die Gewerkschaften FNV und CNV ihren Mitgliedern die Einigung empfehlen.

Rupp AG kauft Friesland-Campina-Tochter

Ferner hat Friesland Campina in dieser Woche bekannt gegeben, dass ihre französische Tochter Société Industrielle Fromagère SAS an die Rupp AG, Hörbranz, verkauft wurde. Das österreichische Unternehmen Rupp übernimmt 100 Prozent des Grundkapitals der Société Industrielle Fromagère SAS, die in Charmoille Schmelzkäse herstellt.

Mit der Übernahme des französischen Schmelzkäseherstellers strebt Rupp in Frankreich ein Wachstum von Produktion und Verkauf im Bereich von Käse als Zutat an. Das österreichische Unternehmen Rupp produziert Schmelzkäsefür den Endverbraucher als auch für die weiterverarbeitende Lebensmittelindustrie, teilt Friesland Campina  mit. (da)
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