KWS Gruppe

Südamerika sorgt für Umsatzplus

Die KWS Gruppe hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/2017 (Juli bi September) den Umsatz um 13,7 Prozent auf 133,3 Mio. € gesteigert. Das vorsteuerliche Periodenergebnis (EBIT) verbesserte sich auf -28,8 Mio. € (Vj. -47,0 Mio. €). Die Umsatzsteigerung verdakt KWS dem Mais- und Sojasaatgutgeschäft in Brasilien und Argentinien sowie dem europäische Winterkörnerrapsgeschäft. Dagegen sei das Wintergetreidegeschäft in Europa leicht rückläufig, teilte KWS mit. Für das Geschäftsjahresende rechnet KWS aufgrund zusätzlicher Aufwendungen mit einer EBIT-Marge zwischen 10,0 bis 10,5 Prozent.

Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet KWS keine Entspannung des wirtschaftlichen Umfelds. Insbesondere im Kernmarkt Europa bleibe die Wettbewerbssituation herausfordernd, sodass insgesamt ein Umsatzzuwachs von unter 5 Prozent angestrebt wird. Entscheidend für den Jahreserfolgt werde der Verlauf der Frühjahrsaussaat in den Kernmärkten sein.

Die höheren Umsatzerlöse im ersten Quartal seien von moderat steigenden Herstellungskosten begleitet worden. Positiv habe sich der Wegfall von Lizenzzahlungen für Maistechnologie in Argentinien ausgewirkt. Deutlich gesteigert werden konnte das Geschäft des Segments Mais um knapp 42 Prozent auf 71,4 Mio. €.

Im Segment Getreide sank der Umsatz um rund 11 Prozent auf 50,0 Mio. €. Das Rapsgeschäft des ersten Quartals fiel etwas geringer aus als im Vorjahr, wobei sich einige Umsätze in das zweite Quartal verlagern. Die Roggenerlöse gingen leicht zurück und auch die Entwicklung des Britischen Pfunds wirkte sich negativ auf den Segmentumsatz aus. Das Gerstengeschäft blieb dagegen stabil und die Weizenerlöse wurden gesteigert.

Im Segment Zuckerrüben habe der Umsatz mit 12,8 Mio. € das „gute Vorjahresniveau“ halten können, so die KWS . Die Erlöse des ersten Quartals stammen im Wesentlichen aus den USA, Chile und Vorderasien. (SB)
stats