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Die Ergebnisverbesserung der Südfleisch Holding AG, München, gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres beträgt 8,5 Mio. EUR und bewege sich erstmals seit Jahren wieder im positiven Bereich, kommentiert Südfleisch-Vorstand Manfred Geyer die Entwicklung im ersten Halbjahr 2004. Da die Planzahlen bereits jetzt überschritten worden seien, werde die Südfleisch ein positives Jahresergebnis 2004 ausweisen können, berichtet der Onlinedienst LZ-Net. Im vergangenen Jahr verbuchte Südfleisch einen Umsatz von 1,18 Mrd. EUR (Vorjahr: 1,29 Mrd. EUR). Der Umsatzrückgang resultiere zum einen aus den rückläufigen Rohstoffpreisen, wird im Wesentlichen aber auf die Schließung des Schlachtbetriebes in Ansbach zurückgeführt. Geschlachtet wurden im Konzern im vergangenen Jahr 424.000 (Vorjahr: 483.000) Rinder sowie 2 Millionen (Vorjahr: 2,1 Millionen) Schweine. Die Südfleisch Holding AG, in der die Beteiligungsergebnisse der Konzerntöchter zusammenlaufen, weist für 2003 zwar noch einen Verlust von rund 8,4 Mio. EUR (Vorjahr: Bilanzgewinn 262.000 EUR) aus, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich jedoch um rund 15 Mio. EUR auf minus 10,5 Mio. EUR. Der Konzernjahresfehlbetrag (nach Kapitalkonsolidierung) lag im vergangenen Jahr bei 13,3 Mio. EUR (Vorjahr: 4,9 Mio. EUR) und erhöhte damit den Konzernbilanzverlust auf 68,4 Mio. EUR (Vorjahr: 57,1 Mio. EUR). (ED)
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