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Die Südfleisch Holding AG will zum Jahreswechsel ihr Kapital und ihre Aktien neu strukturieren. Zur Beseitigung des Verlustvortrags beschloss die Hauptversammlung jetzt eine Kapitalherabsetzung in der Höhe eben dieses Verlustvortrages. Weiteres Kernstück des Konzeptes sind der vorgesehene Einstieg der DZ Bank AG, Frankfurt a. M., als Aktionär und als weiterer Eigenkapitalgeber in Form von Genussrechten. "Nach Umsetzung des jetzt gestarteten Konzeptes wird sich die Südfleisch von ihren Altlasten befreit haben und mit einer zukunftsorientierten Produktions- und Vertriebsstruktur neue Akzente am Markt setzen können", zeigte sich Südfleisch-Vorstandssprecher Karl-Heinz Kiesel nach der Zustimmung der Hauptversammlung des Unternehmens zur Kapitalherabsetzung zuversichtlich. Die Aktionärsversammlung hatte zuvor das Stammkapital der Gesellschaft von gut 52.Mio. EUR um knapp 38.Mio.EUR auf 14,3.Mio. EUR herabgesetzt.

Die Bereinigung der Kapitalstruktur, in deren Folge das Unternehmen sowohl durch die DZ Bank AG als auch durch zwei weitere Geldinstitute von Forderungen in zweistelliger Millionenhöhe entlastet werden soll, werde unmittelbare Wirkung auf das Zinsergebnis entfalten. (HH)

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