Südfleisch wird nicht gedrängt

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Für die Südfleischgruppe war 2004 ein erfolgreiches Jahr. Diese Ansicht vertritt jedenfalls der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Südfleisch Holding AG, Wolfgang Zoll. Die Südfleisch werde sich auf Grund eingeleiteter Strukturmaßnahmen um etwa 10 Mio. € gegenüber 2003 verbessern. Um sich für die Zukunft erfolgversprechend zu positionieren, würden allerdings Gespräche mit anderen Unternehmen der Vieh- und Fleischbranche geführt.

Die Agrarzeitung Ernährungsdienst berichtete in der Ausgabe von 16. Februar, dass es mit der Tönnies Fleischwerke Beteiligungs GmbH & Co. KG, Rheda-Wiedenbrück, und der niederländischen Vion Food Group – vormals Bestmeat – zwei ernsthafte Interessenten für die Südfleisch gibt. Beide haben bereits entsprechende Angebote vorgelegt. Auf Grund einer stabilen Finanzsituation bestehe jedoch keinerlei Druck von Seiten der Banken, die erwähnten Prozesse zu forcieren, versicherte Zoll. „Derzeit werden verschiedene Alternativen geprüft, dazu gehört auch der Status Quo“, so Zoll. (HH)

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