Südzucker verbessert Konditionen für Rübenabrechnung


Die Vermarktungsaussichten für Zucker sind günstig. Deshalb zahlt die Südzucker AG, Mannheim/Ochsenfurt, für eine höhere Rübenmenge den Quotenpreis. Hinzu kommen Erschwerniszuschläge. Südzucker erhöht nachträglich für die laufende Kampagne 2010/11 die Quotenrübenmenge um 5,5 Prozent. Das entspricht rund 360.000 t Rüben. Der Verband Süddeutscher Zuckerrübenanbauer (VSZ) und die Südzucker AG haben sich darauf geeinigt, dass die Landwirte für diese zusätzliche Menge ebenfalls den Preis für Quotenrüben erhalten. Er erreicht zuzüglich aller Nebenleistungen im Durchschnitt 34,95 €/t. Der Grundpreis für Ethanol- und alle Industrierüben beträgt in der laufenden Kampagne 24,00 €/t.

Aufgrund der schwierigen Witterungsverhältnisse erhalten die Landwirte außerdem einen höheren Ausgleich für Lieferungen nach dem 29. November 2010. Außerdem sind die Sätze für die Mietenpflege, das Reinigen und Laden sowie die Fracht für die späten Liefertermine erhöht worden. 

Im Gebiet der Südzucker AG haben zur Ernte 2010 rund 20.000 Landwirte Zuckerrüben auf etwa 137.000 ha angebaut. Der mittlere Ertrag hat 70 t/ha und der Zuckergehalt im Durchschnitt 17,55 Prozent erreicht. Daraus errechnet sich eine Zuckererzeugung von rund 1,5 Mio. t. (AW)
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