Zwischenfazit

Syngenta erfolgreich in Europa

Die Syngenta AG, Basel, kann in den ersten sechs Monaten 2014 den Umsatz gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum zu konstanten Wechselkursen um 4 Prozent steigern. Insgesamt summieren sich die Umsatzerlöse des Unternehmens von Januar bis Juni auf 8,5 Mrd. US-$. Pflanzenschutz hat im 1. Halbjahr zum Gesamtumsatz 6,2 Mrd. US-$ und Saatgut 2,0 Mrd. US-$ beigetragen. Der Rest des Umsatzes sind Spezialprodukte für Grünanlagen und Gärten.

Im Pflanzenschutz verweist der Konzern auf ein „starkes" Wachstum in Europa, Afrika sowie den Mittleren Osten. Hier hätten die witterungsbedingten Einbußen in Nord- und Lateinamerika mehr als ausgeglichen werden können. Dort erfreuten insbesondere die Geschäfte mit Sojaherbiziden. In Europa war laut Syngenta wegen des frühen Saisonbeginns und der damit einhergehenden Krankheitsbelastung das gesamte Produktportfolio der Fungizide gefragt.

Für den Saatgutsektor im Segment Mais und Soja weist der Konzern zuletzt ein Umsatzplus von 2 Prozent aus, trotz rückläufiger Maisanbauflächen in den USA und Brasilien. Der Sojaumsatz, der im aktuellen Berichtszeitraum fast vollständig von den USA getragen wird, entwickelte sich erfreulich.

Für das 2. Halbjahr 2014 erwartet Syngenta-Chef Mike Mack „eine Beschleunigung des Umsatzwachstums, vor allem in Lateinamerika". Gerechnet werde für das Gesamtjahr mit einem Anstieg des integrierten Umsatzes von rund 6 Prozent zu konstanten Wechselkursen. Im vergangenen Jahr hatte Syngenta Umsatzerlöse von insgesamt 14,7 Mrd. US-$ in den Büchern. (Sz)
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