Pflanzenschutz und Saatgut

Syngenta gewinnt in Deutschland

In Deutschland hat die Syngenta Agro GmbH 2016 Marktanteile gewonnen, berichtete Geschäftsführer Dr. Manfred Hudetz am Donnerstag bei der Frühjahrspressekonferenz des Schweizer Pflanzenschutz- und Saatgutherstellers in Frankfurt am Main. Wachstumstreiber waren Fungizide, vor allem für Getreide. Im Saatgutgeschäft berichtete Hudetz von der erfolgreichen Markteinführung zweier A-Weizensorten. Auch mit der Positionierung der Braugerstensorte Quench zeigte sich der Geschäftsführer zufrieden. Darüber hinaus habe Syngenta seine Marktführung im Triticalesaatgutmarkt weiter ausgebaut.

Hohe Erwartungen an Neuzulassung

Besonders zuversichtlich ist das deutsche Syngenta-Team für den Pflanzenschutzabsatz 2017, weil im März der neuen Carboxamid-Wirkstoff Solatenol für alle Getreidearten zugelassen worden ist. Er wird mit dem Azol-Wirkstoff Prothioconazol kombiniert und als Elatus Era vertrieben. Das Mittel steht nach Aussage von Verkaufsleiter Dr. Thomas Pape den deutschen Landwirten in zwei unterschiedlichen Angeboten zur Verfügung.

  • Den Pack aus Elatus Era und Amistar Opti empfiehlt Pape gegen alle wichtigen Weizenkrankheiten, besonders aber gegen Septoria tritici und Roste. In der Gerste sei das Chlorthalonil-haltige Produkt besonders sinnvoll, wenn Landwirte mit schwer bekämpfbarer Ramularia zu tun haben.
  • Das Einsatzgebiet für den Pack aus Elatus Era mit Sympara sieht Pape besonders in feuchten Küstenregionen, in denen Weizen stark von Blattkrankheiten befallen wird.

Außerdem kündigt Syngenta mit Toreroo die nächste Generation von Gersten-Hybriden an, die weitere Verbesserungen in der Ertragsstärke und agronomischen Eigenschaften versprechen. Schließlich werden Neuzulassungen im Weizensortiment sowie bei Mais und Zuckerrüben erwartet. (db)
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