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Eine Stiftung für Nachhaltige Landwirtschaft hat die Syngenta International AG in Basel gegründet. Diese Stiftung will Entwicklungsinitiativen fördern und zur weltweiten Ernährungssicherung und zur qualitativen Verbesserung von Nahrungsmitteln beitragen. Aber auch mit Nutzen und Risiken der Biotechnologie in der Landwirtschaft beschäftigt sich die Stiftung. Derzeit werden drei Projekte in Afrika unterstützt, teilte das Unternehmen mit. In Eritrea wird ein Projekt zur nachhaltigen Nutzung von Boden- und Wasserressourcen gefördert. In Mali wird gemeinsam mit der Regierung des Landes eine Forschungsstation unterstützt. Dort werden lokale Hirse- und Sorghum-Sorten gezüchtet, für die unterschiedlichen ökologischen Zonen des Sahel angepasste Anbautechniken entwickelt und die Kleinbauern in deren Anwendung geschult. In Kenia schließlich wird die Entwicklung gegen den Stängelbohrer resistenter Maissorten am Internationalen Mais- und Weizenforschungsinstitut (Cimmyt) und der nationalen landwirtschaftlichen Forschungsanstalt (Kari) gefördert. Der Syngenta-Stiftung, die nach Angaben des Unternehmens die landwirtschaftlichen Projekte der bisherigen Novartis-Stiftung weiterführt, stehen in diesem Jahr ein Budget von etwa 4 Mio. sfr zur Verfügung. (ED)
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