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Die Syngenta International AG, Basel, konnte im ersten Quartal 2005 die Umsätze um 24 Prozent auf mehr als 2,8 Mrd. US-$ im Vergleich zum Vorjahr steigern. Als Gründe für diese Entwicklung nannte das Unternehmen Akquisitionen im US-Saatgutgeschäft sowie eine bessere zeitliche Anpassung der Verkäufe an den Bedarf. Auf Basis konstanter Wechselkurse (kWk) habe der Umsatzzuwachs 19 Prozent betragen.

Im Pflanzenschutz seien die Umsätze um 4 Prozent (kWk) auf mehr als 1,9 Mrd. US-$ gestiegen und profitierten dabei von der Nachfrage zu Saisonbeginn im NAFTA-Raum und von einer guten Basisperformance in Asien/Pazifik (+9 Prozent). In Europa habe der späte Saisonbeginn zu leichten Umsatzrückgängen von minus zwei Prozent geführt. In Lateinamerika konnte das Saisonende in Argentinien die im Vergleich zum Vorjahresquartal geringeren Umsätze in Brasilien wettmachen (+1 Prozent), berichtet das Unternehmen weiter. Besonders robust habe sich das Wachstum bei Fungiziden (+14 Prozent), aber auch bei Insektiziden (+7 Prozent) entwickelt. Im Herbizidgeschäft habe das Wachstum in der NAFTA-Region die Umsatzrückgänge in Europa nicht ausgleichen können. Der Bereich Professional Products (+8 Prozent) habe dank des anhaltenden Erfolgs in der Saatgutbehandlung erneut ein Wachstum verzeichnet.

Die Umsätze im Saatgutgeschäft sind nach Angaben von Syngenta um 70 Prozent (kWk) auf 921 Mio. US-$ gestiegen. Während das Unternehmen für den Bereich Gemüse und Blumen einen Umsatzrückgang von 3 Prozent ausweist, konnte der Umsatz im Bereich Feldfrüchte um 111 Prozent gesteigert werden. Ohne Berücksichtigung der Akquisitionen sei der Umsatz um 15 Prozent (kWk) gestiegen. (ED)

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