Der Umsatz der Syngenta AG, Basel, liegt im 3. Quartal 2013 um 8 Prozent höher als im Vorjahr. Bei konstanten Wechselkursen hätte der Anstieg sogar 11 Prozent betragen. Der Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt unverändert positiv.

Besonders erfolgreich sieht sich der Agrarkonzern in Lateinamerika. Dort stieg der Umsatz bei konstanten Wechselkursen um 17 Prozent. Haupttreiber war das Sojasaatgut-Portfolio in Brasilien. Stabile Rohstoffpreise und die Abwertung des brasilianischen Real machen den Landwirten den Anbau von Soja attraktiv.

In der gesamten Region Asien-Pazifik wuchs der Umsatz bei konstanten Wechselkursen um 9 Prozent. Effektiv betrug das Plus jedoch lediglich 2 Prozent. In Nordamerika wurde die Nachfrage für selektive Herbizide durch die wachsende Besorgnis über glyphosatresistente Unkräuter voran getrieben. Nässe in Teilen der USA erhöhten die Nachfrage nach Fungiziden.

Das Endergebnis für das Gesamtjahr 2013 hänge von der weiteren Entwicklung der Saison in Lateinamerika ab. Der Gewinn pro Aktie liege aber voraussichtlich auf Vorjahreshöhe. (hed)
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