Jahresabschluss

Syngenta schaut nach vorn


Die Syngenta AG, Basel, hat 2013 einen Umsatz von 14,7 Mrd. US-$ erzielt. Er ist gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent gestiegen. Ohne Währungseinfluss hätte das Plus 5 Prozent betragen. Gesunken ist 2013 zu 2012 jedoch das operative Ergebnis (Ebit) um 8 Prozent. Hinzu kamen weitere außergewöhnliche Belastungen, so dass der Reingewinn um 11 Prozent auf 1,6 Mrd. US-$ abnahm.

Saatgut belastet

„Das Finanzergebnis entsprach nicht den Erwartungen", räumte heute der Syngenta-Vorstandsvorsitzende Mike Mack bei Vorlage der Zahlen ein. Der Rückgang stammt aus der Saatgutsparte, die 2013 ein Umsatzminus um 1 Prozent auf 3,2 Mrd. US-$ verbuchte und zudem weniger rentabel war. Zur Begründung nennt das Unternehmen geringere Lizenzeinnahmen für den Maiswurzelbohrer-Trait, höhere Kosten für die Maisvermehrung in den USA nach dem Dürrejahr 2012 sowie eine Wertberichtigung des Saatgutbestandes um 170 Mio. US-$.

SDHI-Fungizid bringt Umsatz

Erfreulich hat sich dagegen das Pflanzenschutzgeschäft mit einem Umsatzplus von 6 Prozent auf 10,9 Mrd. US-$ entwickelt. Neben einem regen Herbizidabsatz streicht das Unternehmen den Erfolg mit dem neuen SDHI-Getreidefungizid Seguris heraus, das den Umsatz etwa verdreifachen konnte.

Ambitionierte Ziele

Für 2014 stellt Mack weiteres Umsatzwachstum in Aussicht. Außerdem soll die Marge wegen geringerer Kostenbelastungen im Saatgutsektor wieder steigen. Deswegen plant das Unternehmen, die Dividende 2013 für die Aktionäre zu erhöhen.

Nach wie vor hält der Vorstandsvorsitzende am Umsatzziel für 2020 von 25 Mrd. US-$ fest, das mit den acht wichtigsten Nutzpflanzen erreicht werden soll. Aktuell tragen diese acht Kulturen rund 12 Mrd. US-$ zum Umsatz bei. Außerdem kündigte Mack heute ein Maßnahmenpaket an, das die betriebliche Effizienz im gesamten Unternehmen verbessern soll. Unverändert will Syngenta aber 9 bis 10 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren. (db)
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