Halbjahreszahlen

Syngenta schaut nach vorn

Der Umsatz mit neuen Produkten stieg im ersten Halbjahr 2017 um 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. So habe das Unternehmen mit Innovationen im Pflanzenschutz die Folgen der schwachen Marktbedingungen teilweise ausgleichen können, sagte Erik Fyrwald, Vorstand (CEO) von Syngenta.

Insgesamt sieht das Bild aber weniger rosig aus. Der Konzernumsatz sank - in konstanten Wechselkursen - um 2 Prozent, bei einem Rückgang der Absatzmengen um 1 Prozent und Preissenkungen um 1 Prozent, berichtet das Unternehmen heute. Beim Saatgut ergab sich demnach mit 1,6 Mrd. US-$ ein Umsatzplus von 5 Prozent zu konstanten Wechselkursen. Der Umsatz mit Pflanzenschutzmitteln schwächelte aber und fiel mit 5,0 Mrd. US-$ um 5 Prozent geringer aus.

Zahlen im Licht der ChemChina-Transaktion

Der Reingewinn nach Restrukturierung und Wertberichtigung fiel um rund 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und betrug 928 Mio. US-$. „Die erste Jahreshälfte stellte mit dem Abschluss der Transaktion mit ChemChina einen historischen Moment in der Geschichte von Syngenta dar", so Fyrwald. "Mit der Unterstützung von ChemChina liegt unser Fokus ganz auf dem Ziel, unsere Führungsposition im Bereich Pflanzenschutz auszubauen und eine starke Nummer Drei im Bereich Saatgut zu werden."  (mrs)
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