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Die genetischen Zusammenhänge von Dürretoleranz und einer besseren Stickstoffverwertung bei wichtigen Nutzpflanzen will die Schweizer Syngenta AG, Basel, gemeinsam mit chinesischen Wissenschaftlern erforschen. Das Anhui Rice Research Institute (Arri) der Anhui Academy of Agricultural Sciences in Peking, eines der führenden Reisforschungsinstitute in China, und Syngenta haben eine Forschungskooperation für acht Jahre geschlossen. Die Labor- und Feldversuche sollen sich zunächst auf Reis konzentrieren, da in dieser Kultur die Anbauzyklen höher sind als in anderen. Von den Ergebnissen erhofft sich Syngenta auch Aufschluss über die genetischen und molekularen Abläufe in den Kulturen Mais und Soja, da das Reisgenom eng mit dem Maisgenom verwandt ist.

Damit baut das Unternehmen seine wissenschaftliche Zusammenarbeit in China weiter aus. 2007 wurde bereits eine fünfjährige Forschungskooperation mit dem Institute of Genetics and Developmental Biology (IGDB) in Peking eingegangen. Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Entwicklung neuer ertragssteigernder Pflanzeneigenschaften (Traits) für wichtige Nutzpflanzen in Mais, Soja, Weizen, Zuckerrüben und Zuckerrohr. (AW)

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