Das zum Bereich Lawn & Garden gehörende Geschäft mit Setzlingen und Saatgut mitsamt Vertriebsplattformen passt nicht mehr zur Strategie der Schweizer. Bislang hatte sich Syngenta Flowers auf den Großhandel konzentriert und Jungpflanzenproduzenten sowie Distributoren bedient. Nun preist das Unternehmen die Sparte als Möglichkeit für potenzielle Käufer an, „eine führende Rolle bei der Konsolidierung des Marktes für den Hobby- und Freizeitbereich“ zu übernehmen. Syngenta Flowers sei führend im Geschäft mit Pflanzen für den Massenmarkt, die Sparte befinde sich sowohl in den Industrie- als auch in den Schwellenländern in einer konkurrenzfähigen Position.

Weitere Details zum geplanten Verkauf nennt das Management der Syngenta AG nicht. Die Syngenta-Einheit Lawn & Garden soll sich künftig auf chemische Wirkstoffe fokussieren, wie Produkte für Golfplatzmanagement und Schädlingsbekämpfung.

Seit einigen Monaten brodelt die Gerüchtküche um eine Übernahme von Syngenta. Der US-Saatgut -und Pflanzenschutzmittelkonzern Monsanto hatte zuerst ein Angebot für den Schweizer Agrarkonzern abgegeben, zuletzt hieß es, der weltgrößte Chemiehersteller BASF plane ein Gegenangebot. (az)
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