Zertifizierung

Syngenta verbessert Arbeitsbedingungen


Syngenta garantiert seinen Beschäftigten in Indien bessere und sicherere Arbeitsbedingungen. Von der Fair Labor Organisation (FLA) wurde der Schweizer Agrarkonzernn nun zertifiziert. Syngenta muss unter anderem sicherstellen, dass die Mitarbeiter geschult werden, um Missstände erkennen und beseitigen zu können. Zudem muss den Beschäftigten mitgeteilt werden, dass sie über eine anonyme Telefonhotline Beschwerden und Verstöße melden können.

Fair Labor Organiation
Die FLA führt unabhängige externe Monitoring-Programme durch, unter anderem stichprobenartige Überprüfungen von Arbeitsbedingungen in landwirtschaftlichen Betrieben. Im Rahmen der Zusammenarbeit ist Syngenta verpflichtet, Korrekturmaßnahmen zu planen und öffentlich über deren Fortschritt zu berichten. Die Überprüfung der Arbeitsbedingungen konzentriert sich auf die Arbeit in einzelnen Betrieben und auf einen Vergleich der Beschäftigungsverhältnisse zwischen Landwirten und Arbeitern mit dem FLA-Verhaltenskodex.
Im Rahmen des Plans für verantwortungsvolles Wachstum (The Good Growth Plan) hatte sich Syngenta verpflichtet, in der gesamten Lieferkette faire Arbeitsbedingungen zu schaffen. Seit 2004 arbeitete der Schweizer Agrarkonzern mit der FLA zusammen, um geregelte Arbeitsbedingungen sicherzustellen – insbesondere hinsichtlich Verboten von Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Belästigung und Missbrauch am Arbeitsplatz sowie Diskriminierung. Zudem sollen Standards bei Gesundheit und Sicherheit, Arbeitnehmerrechtnen, Löhnen und Zusatzleistungen und Arbeitsleistungen erfüllt werden.

Syngenta sei das erste Agrarunternehmen, das eine derartige Zusammenarbeit mit der FLA begann und an ihrem vollkommen transparenten Überprüfungsprogramm teilnahm, teilte das Unternehmen mit. Das Programm für faire Arbeitsbedingungen umfasse inzwischen Zulieferer in Asien, Osteuropa und Lateinamerika. Ziel sei es, die fairen Arbeitsbedingungen bis 2020 auch auf alle Zulieferer auszuweiten. (SB)
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