Syngenta vertreibt versehentlich GV-Mais ohne Zulassung

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Maissaatgut des Schweizer Agrarkonzerns Syngenta wurde in den USA zwischen 2001 und 2004 versehentlich mit einer gentechnisch veränderten Maislinie verunreinigt. Wie Syngenta bestätigt, ist in einer kleinen Anzahl seiner Mais-Zuchtlinie Bt10-Mais gefunden worden. Bei diesem Mais handelt es sich um eine Variation des am US-Markt zugelassenen gentechnisch veränderten Bt11-Mais, der auch für den Verkauf in der EU zugelassen ist. Laut Syngenta haben die US-Umwelt- und Gesundheitsbehörden sowie das US-Landwirtschaftsministerium die Lebens- und Futtermittelsicherheit sowie die Umweltvertträglichkeit von Bt10-Mais bestätigt. Alle vorhandenen Anpflanzungen sowie Saatgut-Vorräte seien identifiziert und vernichtet oder isoliert worden. In den vier Jahren sind laut Syngenta lediglich knapp 15.000 ha mit Bt10-Mais bestellt worden. (AW)
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