Die Syngenta AG, Basel, erwirtschaftete im 1. Quartal einen Gesamtumsatz von 4 Mrd. US-$. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent geringer ausgefallen, teilte das Unternehmen mit. Dies sei aber allein auf die Stärke des US-Dollars gegenüber dem Euro und den meisten anderen Währungen zurückzuführen, vor allem in den GUS-Staaten. Mit Saatgut und Pflanzenschutz erzielte Syngenta von Januar bis März 2015 einen Umsatz von gut 3,8 Mrd. US-$.  Weitere 172 Mio. US-$ steuerten Spezialprodukte im Bereich Lawn und Garden bei.

In Europa weniger Saatgut verkauft

In Europa, Afrika und dem Mittleren Osten schlugen die Währungveränderungen besonders heftig zu Buche. Hier erzielte Syngenta im 1. Quartal 2015 einen Umsatz von 1,8 Mrd. US-$. Er lag effektiv 13 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Zu konstanten Wechselkursen stieg er jedoch um 15 Prozent. Zufrieden zeigt sich Syngenta hier vor allem mit der Entwicklung des Pflanzenschutzgeschäftes, wogegen die Saatgutverkäufe durch rückläufige Anbauflächen für Mais, Sonnenblumen und Zuckerrüben kleiner ausgefallen seien.

Aufgrund des durch den langen Winter verzögerten Saisonbeginns und eines bewusst reduzierten Glyphosatgeschäfts sank der Umsatz in Nordamerika um 16 Prozent. Bereinigt um die Glyphosat-Effekte betrug das Minus nur 13 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2014.

Gewinnziel unverändert

„In einem Umfeld mit volatilen Wechselkursen und Agrarpreisen haben wir unsere Fähigkeit unter Beweis gestellt, Risiken erfolgreich zu managen“, kommentiert CEO Mike Mack die Quartalszahlen. Syngenta halte weitgehend unverändert an seinen Umsatzzielen für das Gesamtjahr zu konstanten Wechselkursen fest. Das EBITDA nach Währungseinflüssen werde sich etwa auf dem Niveau von 2014 bewegen. (az)
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