Syngenta wächst in Nord- und Südamerika


Der Schweizer Agrarkonzern Syngenta verbucht für das vergangene Geschäftsjahr ein Plus sowohl im Pflanzenschutz- als auch im Saatgutgeschäft. Resistenzen erfordern flexibles Handeln. Der Umsatz zu konstanten Wechselkursen stieg um 10 Prozent auf 14,2 Mrd. US-$. Den Reingewinn beziffert Syngenta auf 1,9 (Vorjahr: 1,6) Mrd. US-$. Den Zuwachs führt das Unternehmen auf Rekordzuwachsraten in Südamerika von plus 12 und Nordamerika von plus 20 Prozent zurück. In Europa, Afrika und Mittlerer Osten lag das effektive Wachstum bei 6 Prozent. Südasien verbuchte ein moderates Wachstum, Ausmusterungen von Produkten belasteten das Japan-Geschäft. 

Mit dem Verkauf an Pflanzenschutzmitteln erzielte Syngenta im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 10,3 Mrd. US-$, ein Plus von 7 Prozent. Der Saagutumsatz ist um 14 Prozent auf 3,2 Mrd. US-$ gewachsen. Tragende Säule ist dabei das globale Maisgeschäft sowie Sojabohnen in Südamerika. Allein in Nordamerika verzeichnete Syngenta zusätzliche Lizenzeinnahmen für Maistraits in Höhe von rund 200 Mio. US-$.

Unkraut- und Insektenresistenzen zählten mit einer ungünstigen Witterung zu den Herausforderungen in der Landwirtschaft im Jahr 2012, was den Landwirten sehr viel Flexibilität abverlangte. Syngenta ist es gelungen, auf Basis von integrierten Angeboten nutzpflanzenübergreifende Lösungen anzubieten, sagte CEO Mike Mack heute in Basel. Mack sieht für integrierte Angebote noch Potenzial und kündigt ein Umsatzziel für die acht strategischen Nutzpflanzensegmente von 25 Mrd. US-$ bis zum Jahr 2020 an. (da)

 
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