GVO-Anbau

Syngenta zieht Anträge zurück


Für die GV-Maissorten MIR 604 und für Bt11xMIR 604xGA21 wird das Zulassungsverfahren für den Anbau abgebrochen. Dies berichtete die EU-Kommission, und der Verzicht auf die Zulassung wurde von Sygenta bestätigt. Eine Neubeurteilung des kommerziellen Potentials in der EU habe dazu geführt, erklärte das Unternehmen in Basel. Die Zulassung der GV-Maissorten Bt11 und GA 21 für den Anbau in der EU strebt der Saatguthersteller weiterhin an.

In der EU haben 19 EU-Mitgliedstaaten von der neuen Opt-out-Regelung Gebrauch gemacht und die Antragsteller gebeten, ihr Gebiet von der Zulassung für einen GVO auszuschließen. Acht Zulassungsverfahren für den Anbau von GV-Mais werden von den zuständigen Stellen bearbeitet. Mit den Rückzug von Sygenta für zwei sind es noch sechs. Am weitesten ist der Mais 1507 gediehen, der alle Schritte des Zulassungsverfahrens durchlaufen hat und der nur noch auf grünes Licht der EU-Kommission wartet.

Die einzige in der EU genehmigte Sorte für den Anbau ist der MON 810, der auf rund 150.000 ha wächst. Monsanto beantragte eine Verlängerung für den Anbau von MON 810. (Mö)  
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