Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft hat Unternehmen zu den Potenzialen, die das Freihandelsabkommen bietet, befragt. Fast drei Viertel sind in diesem Punkt zuversichtlich. "Insgesamt überwiegen für viele Unternehmen die Vorteile", sagte der Geschäftsführer des Beratungsunternehmens IW Consult, Karl Lichtblau, bei der Vorstellung der Studie. Weniger als fünf Prozent sehen das Vorhaben überwiegend negativ. Bei den Unternehmen mit bestehendem US-Geschäft überwiegt die Einschätzung, dass Vorteile zu erwarten sind.

Die Unternehmen erwarten vor allem eine Verringerung der Bürokratie im Auslandsgeschäft. Gleichzeitig bestätigt sich teilweise die Hypothese, dass mit der Zahl der bilateralen Handelsabkommen die Informations- und Transaktionskosten bei den Unternehmen steigen. Der steigenden Komplexität kann aus Unternehmenssicht aber offenbar wirksam begegnet werden, wenn eine hohe Übereinstimmung der Regelungen zwischen den verschiedenen Abkommen erreicht werden kann. (hed)
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