Teure Milch setzt Schwälbchen zu


Die Schwälbchen Molkerei spürt das schwierige Marktumfeld. Die gestiegenen Ankaufspreise für Milch drücken den Ertrag des hessischen Unternehmens aus Bad Schwalbach. Für das 1. Halbjahr 2010 weist die Schwälbchen AG zwar ein Umsatzplus gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum von 5,3 Prozent auf 48,2 Mio. € aus. Allerdings fehlten nach Angaben des Unternehmens speziell für die Umsatzentwicklung vieler erlös- und margenstarker Artikel neben den witterungsbedingten auch die konjunkturellen Voraussetzungen. Konzernweit lag der konsolidierte aktuelle Halbjahresumsatz bei 88,0 (Vorjahr: 87,8) Mio. €.

Die gestiegenen Rohstoffkosten haben im aktuellen Berichtszeitraum den Ertrag von Schwälbchen gedrückt. Das Vorsteuerergebnis im Kerngeschäft sank um fast 16 Prozent auf etwa 850.000 €. Für den Konzern insgesamt gibt Schwälbchen von Januar bis Juni 2010 ein Vorsteuerergebnis von 1,4 Mio. € an. Das Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr begründet der Konzern mit „besseren Ergebnissen" bei den Tochterunternehmen Harzmolkerei und Frischdienst. Die Milchverarbeitung gibt das hessische Unternehmen im 1. Halbjahr 2010 mit 89,2 Mio. kg an, was einem leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspricht. (Sz)
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