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In Thüringen wurden im Jahr 2000 auf etwa 13.300 ha Saatgut erzeugt, das waren rund 2.000 ha weniger als noch im Vorjahr. Die Anzahl der Vermehrungsbetriebe ging um 10 Stück auf 196 Betriebe zurück. Als Partner der Saatbaubetriebe gibt es in Thüringen 33 VO- und Züchtungsfirmen. Dies berichtete Dieter Köhler, Vorsitzender des Saatbauverbandes Thüringen, zur Jahrestagung des Verbandes in Pfiffelbach.
Während die kleinkörnigen Leguminosen einen Flächenzuwachs von 42 Prozent verzeichneten, gab es vor allem bei Sommer- und Wintergerste Abnahmen von je 15 Prozent. Die Vermehrungsfläche für Winterweizen, der flächenmäßig die Spitzenposition inne hat, legte leicht zu auf 4.803 ha. Die Fläche für Ölpflanzen ging um 25 Prozent zurück, wobei der Rückgang bei Öllein von 420 auf 29 ha die Hauptrolle spielte. (Bm)
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