Tief greifende Veränderungen im Ackerbau durch Klimawandel

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Der Klimawandel setzt sich fort und wird zu tief greifenden Veränderungen im Ackerbau führen. Die Auswertung der Klimadaten in Sachsen habe ergeben, dass die durchschnittliche Jahrestemperatur seit 1960 um 1°C gestiegen sei, berichtet das Sächsische Landwirtschaftsministerium in Dresden. Die Niederschläge im Sommer seien in den vergangenen 40 Jahren um bis zu 30 Prozent zurückgegangen. Demgegenüber hätten die Wetterextreme und die durchschnittliche Sonnenscheindauer zugenommen. Der Klimaprognose für Sachsen zufolge würden diese Trends anhalten. So werde bis zum Jahr 2005 mit einem weiteren Anstieg der Jahrestemperatur um durchschnittlich 1,8 °C gerechnet. Die Niederschläge in den Wintermonaten würden zunehmen, während sie im Sommer weiter sinken würden.

Nach Ansicht von Sachsens Landwirtschaftsminister Steffen Flath sollte man sich schon jetzt auf die Konsequenzen der Klimaveränderung einstellen und neue Kulturpflanzensorten und Anbaustrategien entwickeln, heißt es in der Mitteilung weiter. (ED)

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