Tierarzt Dr. Fechter darf vorläufig nicht mehr praktizieren

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Das Ruhen der Approbation von Tierarzt Dr. Roland Fechter hat die Regierung von Niederbayern mit Bescheid vom 14. Februar angeordnet. Damit dürfe Fechter von sofort an seinen tierärztlichen Beruf nicht mehr ausüben. Das Verbot erstrecke sich auf die tierärztliche Praxis insgesamt und die tierärztliche Hausapotheke. Dies teilt heute das Ministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz, München, mit.

Es bestehe laut der bayerischen Regierung "ein überragendes Interesse des Staates am Vertrauen der Allgemeinheit in die Qualität und gesundheitliche Unbedenklichkeit von Lebensmitteln". Die Regierung stützt ihre Entscheidung auf die Unwürdigkeit und Unzuverlässigkeit Fechters zur Ausübung des tierärztlichen Berufs. Aufgrund dieser Situation sei es zum Schutz der Allgemeinheit und des Verbrauchers vor Gefahren von Leib und Gesundheit notwendig gewesen, dass Fechter vorläufig nicht mehr praktizieren darf.

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, deren Akten der Regierung von Niederbayern im Rahmen des Verfahrens vorgelegen haben, besteht ein dringender Tatverdacht für erhebliche Verstöße gegen das Strafgesetzbuch , das Tierseuchengesetz und das Arzneimittelgesetz. Das Fehlverhalten von Fechter sei - so die Überzeugung der Regierung - so schwerwiegend und beharrlich, dass zu befürchten sei, Fechter werde sein pflichtwidriges Verhalten fortsetzen. (ED)
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