Tierbestände nicht überstürzt reduzieren


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Das niedersächsische Landvolk hat fundierte Untersuchungen in den Veredelungsgebieten des Landes gefordert, um die Ursachen der hohen Schadstoffbelastung der Luft zu ermitteln. Maßnahmen der Landesregierung zur Einhaltung der EU-Luftqualitäts-Rahmenrichtlinien müssten wissenschaftlich begründet und nicht politisch ideologisiert sein. Pauschale Forderungen von Niedersachsens Umweltminister Wolfgang Jüttner, die Tierbestände in der Region Vechta-Cloppenburg "massiv zu reduzieren", seien ohne eine hieb- und stichfeste Begründung abzulehnen. Falls sich herausstellen sollte, dass die Ammoniakimmissionen aus der Tierhaltung durch Feinstäube tatsächlich eine Belastung darstellten, müssten geeignete Gegenmaßnahmen getroffen werden. (SB)
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