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Die Einhaltung der EU-Vorgaben bei der Novellierung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung forderte erneut das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) auf seiner Sitzung am 7. Dezember 2004. Nur so könne die Wettbewerbsfähigkeit der Tierhalter in Deutschland gegeben sein, teilt der DBV mit. Gleichzeitig begrüße der DBV die aktuelle Beschlussfassung des Agrarausschusses des Bundesrates, der erneut einen Vorstoß unternommen habe, neben den Vorschriften für die Schweinehaltung auch die Bedingungen für die Legehennenhaltung neu zu regeln. Wie der DBV immer wieder betont hatte, dürften die Tierhalter in Deutschland auch nicht durch ein Gesetz auseinanderdividiert werden. Daher unterstütze der DBV zur Stabilisierung der deutschen Veredlungswirtschaft das Votum des Agrarausschusses, der an der Verknüpfung von Legehennen- und Schweinehaltungsverordnung festhält. Der DBV geht davon aus, dass der Bundesrat mit deutlicher Mehrheit der Vorlage zustimmt und Bundesministerin Renate Künast die geänderte Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung bald in Kraft setzen wird. (ED)
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