Tierhalter müssen Öffentlichkeit verständlich überzeugen

Die Tierhaltung in Deutschland muss ihre Öffentlichkeitsarbeit verbessern, empfiehlt Valerie Hoelsboern vom Bundesverband der Systemgastronomie. „Es ist nicht bekannt, was in der Schweinehaltung gut ist", sagte sie heute als Diskussionsteilnehmerin auf dem Veredelungstag des Deutschen Bauernverbandes (DBV) im bayerischen Herrieden. Dazu gehöre auch eine geeignete Wortwahl. Begriffe wie „Tierschutzproblematik" oder „Tierproduktion" seien der Öffentlichkeit und auch den Medien fremd und unverständlich. Ihr selbst als Branchenfremde sei erst nach dem Besuch mehrerer Betriebe in der Ferkelerzeugung klar geworden, welche Anforderungen im Hinblick auf den Tierschutz in einem modernen Betrieb erfüllt werden. (jst)
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